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Fallstudie zum Inselspital in Bern

VIEWMEDIC OP Lösungen und TOTOKU Bildschirme kamen zum Einsatz

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Inselspital Bern, Departement Radiologie Neuroradiologie und Nuklearmedizin (DRNN)

Am Institut für Diagnostische, Interventionelle und Pädiatrische Radiologie (DIPR, Direktor: Prof. Dr. med. Peter Vock), und dem Institut für Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie (DIN, Direktor: Prof. Dr. med. Gerhard Schroth) des Inselspitals Bern arbeiten mehr als 150 Mitarbeiter. Neben 14 Fachärzten/innen für Diagnostische Radiologie umfassen die Institute 22 Assistenzärzte/innen, über 80 medizinisch-technische Radiologie- Assistenten/innen und viele weitere helfende Hände.

Die Medizin hat in den letzten Jahren grosse Fortschritte gemacht und Forschung und Entwicklung laufen weiterhin auf Hochtouren. In besonderem Masse gilt dies auch für das technisch hoch entwickelte Gebiet der Radiologie. Im Bereich der Primärdiagnostik gewinnt der Einsatz von digitalen Befunddisplays, zur Darstellung der unterschiedlichen Diagnoseverfahren, immer mehr an Bedeutung.

Über das am Inselspital Bern realisierte PACS (Picture Archiving and Communication System) sprachen wir mit
 

dem Projektleiter, Dr. Henry Beland, Leiter Systemtechnik, Direktion Betrieb des Insel- spitals, sowie mit den Projektverantwortlichen des DIPR, OA Dr. Peter Herrmann und des DIN, PD Dr. Christoph Ozdoba.

Interview

Herr Dr. Beland, auf welche Weise wurde am Inselspital der zunehmenden Digitalisierung Rechnung getragen?

"Nach einem Pilot ab Sommer 2003 wurde 2004 am Inselspital ein spitalweites PACS eingeführt. Ab Mitte 2004 stellte die Kinderradiologie bereits auf einen filmlosen Betrieb um. Damit das gesamte Spital auf den filmlosen Betrieb umgestellt werden kann, müssen alle 32 Operationssäle des Inselspitals mit PACS-Betrachtungsstationen ausgestattet werden. Die Umsetzung läuft zur Zeit und wird bis Ende April 2005 abgeschlossen sein."

Welches Ziel verfolgte man während der Produktevaluation und welche Faktoren wurden dabei gewichtet?

"Für die digitale Bildbefundung wurde festgelegt, dass sämtliche Befundstationen einheitlich ausgerüstet werden. Dies betrifft die Hardware (Workstation und Befundmonitore), sowie natürlich die Software, PACS und RIS. Für die Evaluation wurden sowohl 2 Megapixel als auch 3 Megapixel Graustufen LCD-Monitore herangezogen und zwar jeweils von zwei verschiedenen Herstellern. Gewichtet wurde die Bildqualität, die Serviceleistung und die wirtschaftlichen Aspekte (Preis-/ Leistungsverhältnis, Unterhaltskosten etc.)."

Die Entscheidung fiel zugunsten von TOTOKU aus. Welche Faktoren waren dazu ausschlaggebend?

"Die an den umfangreichen Tests beteiligten Radiologen entschieden sich eindeutig dafür, dass alle Arbeitsplätze mit je 2 x 20,8“ Monitoren, 3 Megapixel, ausgerüstet werden. Ausnahme: der Befundarbeitsplatz für die Mammographie, der mit 5 Megapixel Graustufen Befunddisplays ausgerüstet werden sollte. Bei den getesteten Produkten gab es keine Qualitätsunterschiede, sodass Preis und Service ausschlaggebende Faktoren zugunsten TOTOKU waren."

Welche Erfahrungen hat man mit den eingesetzten TOTOKU Displays in der Praxis gemacht?

"Im täglichen Einsatz haben sich die TOTOKU Befunddisplays bewährt. Die Qualität wird allgemein für sehr gut befunden. Insbesondere gab es bis heute keinerlei Qualitätsabfälle zu verzeichnen, was die richtige Produktwahl auch im Langzeiteinsatz unterstreicht."

Wie würden Sie die Zusammenarbeit mit der Firma Rein Computer (Switzerland) AG beschreiben?

"Von Anfang an als sehr gut. Bei der Beratung betrifft dies nicht nur die Fachkompetenz und Marktübersicht, sondern auch die Bereitschaft, stets und jederzeit unverzüglich auf Rück- und Spezialfragen einzugehen und Abklärungen rasch möglich vorzunehmen. Generell sind wir mit Support und Service der Rein AG sehr zufrieden."

Würden Sie wieder mit der Firma Rein Computer (Switzerland) AG zusammenarbeiten?

"Wir haben die Entscheidung, mit der Firma Rein AG zusammenzuarbeiten, bis heute nicht bereut und würden bei Neuausschreibungen die Firma Rein AG in jedem Fall wieder berücksichtigen."

Ende des Interviews

Das Bild unten zeigt einen VIEWMEDIC DUO 19C in einem OP-Saal der Orthopädie. In dem geschlossenen, lüfterlosen Gehäuse welches abwaschbar und mit klappbarer Folientastatur versehen ist, verbirgt sich modernste PC-Technologie und zwei Viewing Displays.

In über dreißig OP-Sälen des Inselspitals werden OP-Lösungen von VIEWMEDIC eingesetzt. In den meisten OPs kommt der VIEWMEDIC DUO zum Einsatz. Die Geräte wurden entweder flach an der Wand angebracht oder auch in die OP-Wände der Firma Maquet eingebaut (z.B. OP Frauenklinik). Für den Neubau INO ist ebenfalls vorgesehen, die VIEWMEDIC DUO 19C in die Wände einzubauen. In einigen Fällen, in denen der OP-Raum sehr klein war, entschied man sich für den VIEWMEDIC UNO 19C. Dieses kompakte Gerät mit nur einem Display ist kostengünstiger und spart Platz.

Reports

Bericht von PD Dr. Christoph Ozdoba, Leitender Arzt am Institut für Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie (DIN):

„Als Teilprojektleiter „Klinische Implementierung“ habe ich erlebt, dass bei aller Begeisterung für das PACS auch eine gewisse Skepsis da war - wer zwanzig Jahre lang hoch auflösende Filme an Alternatoren befundet hat, muss von der Monitor-Befundung erst überzeugt werden.

Wir hatten natürlich einige Probleme mit dem PACS zu lösen; das bleibt bei einem Projekt dieser Grössenordnung gar nicht aus. Die Monitore wurden aber von Anfang an akzeptiert und haben, was genauso wichtig ist, in bisher 1 1/2 Jahren nie Probleme gemacht; wir bekommen sogar laufend Anfragen von unseren Kollegen aus den Kliniken, ob sie nicht auch diese „phantastischen Bildschirme“ haben können.“

OA Dr. P. Herrmann bei der Befundung an einer PACS-Befundstation mit TOTOKU 3 Megapixel Befunddisplays (ME315L)

Bericht von Dr. Peter Herrmann, OA am Institut für Diagnostische, Interventionelle und Pädiatrische Radiologie (DIPR):

"Nach anfänglicher Skepsis bezüglich der Bildqualität am Monitor, schliesslich war man jahrelang die Qualität der Filme gewohnt, war ich wie auch meine Kollegen sehr positiv überrascht.

Sowohl der Kontrast, die Auflösung wie auch der hohe Einsehwinkel auf die Monitore sind überzeugend ("Blickwinkel" oder "Viewing Angle": 170 Grad vertikal u. horizontal). Gerade bei der Besprechung mit den Assistenten oder einem Kliniker wo man zu zweit oder dritt vor der Befundungsstation sitzt oder auch steht, besteht keinerlei Einschränkung bezüglich der Bildqualität."

Projektinformationen
Institution Inselspital Bern (Universitätsspital)
Projekt-Partner Rein Medical Systems AG & Philips AG Medical Systems
Angewendete Geräte und Anwendungsbereiche
ME 315L und x-ray-desk PACS Befundarbeitsplätze am DIPR (Institut für Diagnostische, Interventionelle und Pädiatrische Radiologie) des Universitätsspitals Bern
VIEWMEDIC UNO 19C Einsatz im OP der HNO für kleinere Eingriffe
VIEWMEDIC DUO 19C Einsatz in den OP-Räumen des Inselspitals

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Flexibles, modulares OP-Wandmodul mit integriertem medizinischen PC und Monitor

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 |  Zuletzt aktualisiert am: 27.10.2010 16:54