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Befundmonitore und Lösungen für den OP

Dr. Erler kliniken setzen auf Lösungen TOTOKU und VIEWMEDIC

  • Dr. Erler Kliniken

Die Kliniken leisten über 39.500 radiologische Untersuchungen pro Jahr

Die Kliniken Dr. Erler in Nürnberg sind berufsgenossenschaftliche Sonderstation und ein Fachkrankenhaus für Orthopädie und Unfall-/Chirurgie mit insgesamt fünf Kliniken und weiteren Abteilungen. Die 244-Betten-Einrichtung ist spezialisiert auf Skelett-Traumatologie, Hüft- und Knieendoprothetik, Lasertechnik, Mikrochirurgie, Anästhesiologie und Intensivmedizin sowie operative Wirbelsäulentherapie und Handchirurgie unter Einsatz modernster Verfahren wie Lasertechnik und 3-D-Navigation.

Jährlich werden etwa 30.000 ambulante und 8.000 stationäre Patienten versorgt sowie mehr als 39.500 radiologische Untersuchungen vorgenommen. Die acht Operationssäle sind mit etwa 8.000 Eingriffen sehr gut ausgelastet. Der radiologische Schwerpunkt des Hauses liegt im konventionellen Röntgen.

Für CT- und MR-Aufnahmen nimmt die Klinik eine Praxis in Anspruch, die Räume im Hause angemietet hat. Diese Aufnahmen werden über eine Schnittstelle in das hauseigene PACS übertragen und stehen damit jederzeit allen beteiligten Behandlern zur Verfügung.

Lean Management schafft Wirtschaftlichkeit

Eine Besonderheit der Klinik ist die Rechtsform der gGmbH mit dem alleinigen Gesellschafter Dr.-Fritz-Erler-Stiftung. „Das heißt, dass sich die Klinik selber tragen muss, es gibt keine finanziellen Zuschüsse“, erläutert der stellvertretende Verwaltungsleiter und Prokurist Markus Stark.

Um das zu gewährleisten, haben die Kliniken das Lean Management eingeführt. „Ziel ist es, einerseits die Produktivität und Qualität der medizinischen Versorgung zu steigern, u.a. durch eine Verschlankung der Abläufe, und andererseits die Kosten zu senken“, so Stark.

Als eine wesentliche Voraussetzung dazu sieht das Haus die ständige ortsunabhängige Verfügbarkeit aller Röntgenaufnahmen inkl. Voraufnahmen und Befund. Um das sicherzustellen, haben sich die Kliniken Dr. Erler im Jahr 2008 für die Einführung eines digitalen Bilddatenkommunikations- und Archivierungssystems (PACS) entschieden, für JiveX von VISUS.

Die Qualität und Zuverlässigkeit der Displaylösungen war ausschlaggebend

Dr. Klaus-Dieter Haselhuhn
Dr. Klaus-Dieter Haselhuhn

„Zur sicheren Diagnostik gehört jedoch unbedingt eine qualitativ hochwertige Darstellung der Röntgenaufnahmen, besonders im OP. Schließlich muss das Front-End umsetzen, was das PACS liefert, d.h., nur mit einer hochqualitativen Röntgendarstellung können wir hochqualitative Operationen durchführen“, so Dr. Klaus-Dieter Haselhuhn, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Ärztlicher Direktor.

Die Monitor- und Displaylösung war Bestandteil der PACS-Ausschreibung, in der VISUS als Generalunternehmer aufgetreten ist. Obwohl die Kliniken nicht unmittelbar in die Auswahl involviert waren, wurden bestimmte Erwartungen an die Monitore gestellt, wie Dr. Haselhuhn beschreibt:

„Primär ging es uns um Qualität und Zuverlässigkeit. Fällt ein Displaysystem aus, steht der OP still, was weder für den Patienten noch aus qualitativen oder wirtschaftlichen Aspekten akzeptabel ist. Hochverfügbarkeit und Ausfallsicherheit mussten über den vereinbarten Servicelevel gewährleistet sein. Selbstverständlich war auch das gute Preis-Leistungs-Verhältnis mit ausschlaggebend.“

Gute Zusammenarbeit zwischen den Herstellern von Software und Hardware

TOTOKU-Monitore sind für VISUS im radiologischen Bereich erste Wahl. Auch mit dem Vertriebspartner Rein EDV hat der Bochumer IT-Dienstleister stets gute Erfahrungen gemacht. Ein wesentlicher Vorteil: Neben den Befundungs- und Betrachtungsmonitoren bietet das Willicher Unternehmen mit den eigens entwickelten und produzierten VIEWMEDIC-Produkten auch leistungsstarke Computer- und Monitorlösungen für den OP, sowie passendes Zubehör an.

Investitionsschutz über einen Zeitraum von fünf Jahren dank der TOTOKU-Befundungsgarantie

Markus Stark
Markus Stark

In der Spezialklinik wurden zehn TOTOKU-Befundungsmonitore  des Typs ME 355i2 mit einer Auflösung von drei Megapixeln
zur radiologischen Befundung installiert. Neben der Stabilität und guten Detailauflösung überzeugte TOTOKU auch in wirtschaftlicher Hinsicht: Die fünf Jahre Befundungsgarantie für die i2-Modelle gewährleisten dem Betreiber eine Resthelligkeit gemäß DIN V 6868-57 bei Ablauf der Garantiefrist, bzw. eine Mindestlebensdauer von 30.000 Stunden. Das deckt eine Nutzung von 16 Stunden pro Arbeitstag über die kompletten 5 Jahre ab und bietet eine hohe Investitionssicherheit.

„Das Herzstück unserer Klinik ist jedoch der Operationssaal, dort wird das Geld verdient“, hebt Stark, der in den Kliniken auch für den Bereich EDV verantwortlich ist, hervor. Hier kommen insgesamt acht hygienisch gekapselte 21“-LCD PC (VARIO 21C) zum Einsatz, einer pro Saal. Um den hohen Anforderungen in der hygienesensiblen Umgebung zu genügen, arbeiten die Kliniken mit speziellen Tastaturen und Mäusen, dem Medigenic-Set.

Ergänzt wird die Computerlösung durch insgesamt elf hygienische 21“-OP-Displays (VARIO 21D). „Neben der Darstellungsqualität und Leistungsfähigkeit ist hier eine hohe Stabilität gefordert, da die Displays und Panel-PC täglich mindestens zwölf Stunden in Betrieb sind.“ Auch die häufigen Desinfektionen müssen die Geräte unbeschadet überstehen können.

Individuelle Lösungen bieten eine verbesserte Patientenversorgung

Auf Rein EDV angesprochen streicht Stark besonders die hohe Kundenorientierung und Servicequalität heraus: „Wir haben uns als Kunde stets ernst genommen und sehr gut umsorgt gefühlt. Darüber hinaus hat sich Rein als sehr flexibel bei der Umsetzung unserer individuellen Anforderungen erwiesen. Nicht zuletzt deswegen sind die Anwender mit den installierten Lösungen sehr zufrieden.“  Gerade die Monitore im OP bieten dem Arzt wesentlich mehr Möglichkeiten als zu konventionellen Zeiten, wie Dr. Haselhuhn sagt: „PACS-Funktionalitäten wie z.B. das Zoomen besonders bei Schnittbildverfahren bringen eine deutlich effizientere, weil detailierte Bilddarstellung in den OP. Das erhöht nicht zuletzt auch die Qualität der Patientenversorgung.

Kosteneinsparung durch Monitor-QM-Software

Aber auch der Aspekt der Kostenoptimierung wird vertreten: Die Software VIEWMEDIC-Web-QA überwacht automatisch die nötigen Abnahme- und kontinuierlichen Konstanzprüfungen nach DIN V 6868-57. Da es sich um eine Webbasierte Lösung handelt, ist auf den Workstations keinerlei Installation erforderlich.

Zum Betrieb wird lediglich ein Internetbrowser benötigt. „Das erspart uns einen aufwändigen Personaleinsatz“, so Stark. Die Lösung verwaltet zentral alle installierten Geräte, ein Taskplaner erinnert an anstehende Konstanzprüfungen. Berichte und Statistiken lassen sich ganz einfach als PDF erstellen, was die Dokumentation gegenüber der Ärztekammer deutlich erleichtert. „Die zentrale Verwaltung bedeutet eine erhebliche Arbeitserleichterung und Zeitersparnis, besonders bei der Überprüfung der täglichen Grauwertwiedergabe“, erläutert Stark. Wird die Lösung zentral gepflegt, müssen geänderte Testroutinen nur einmal eingepflegt werden und können dann für alle angeschlossenen Monitore angewandt werden. Dadurch entfällt das zeitaufwändige Einspielen von Updates und eine ständige und automatische Anpassung an die aktuellen Vorschriften ist gewährleistet.

„Die Qualität der Gesamtlösung hat uns mehr als überzeugt. Wir würden immer wieder TOTOKU und VIEWMEDIC einsetzen.“ bilanziert Stark die bisherigen Erfahrungen.

Eingesetzte Lösungen

Befundungsmonitore

TOTOKU ME 353i2 - 3MP Befundungsmonitor Graustufe (Nachfolgegerät 355i2)

OP-Lösungen

VIEWMEDIC VARIO 19C - Hygienischer Panel-PC
VIEWMEDIC VARIO 21D - Hygienisches Display
MEDIGENIC Tastatur und Maus - Hygienetastatur

Qualitätssicherung

VIEWMEDIC WEB-QA - webbasierendes Softwaretool für die Abnahme- u. Konstanzprüfung


Weitere Informationen zu Klinik unter http://www.erler-klinik.de

 

 

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Flexibles, modulares OP-Wandmodul mit integriertem medizinischen PC und Monitor

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 |  Zuletzt aktualisiert am: 19.11.2013 15:50