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Moderne Hardware für die Patientenversorgung

Marienkrankenhaus Hamburg

Sanierung von OP-Sälen mit Unterstützung von Rein Medical

Anwenderbericht
AB-DE-MarienkrankenhausHH_V1.0.0

Einsatzgebiet
Sanierung, Modernisierung
Marienkrankenhaus front
Marienkrankenhaus side
Operion installation

Rolf Rathjen 
Leiter Medizintechnik im  Marienkrankenhaus Hamburg

Rolf Rathjen 

Wenn Häuser einer Kernsanierung unterzogen werden, dann geht es meist darum, eine moderne Ausstattung und mehr Wohnkomfort zu erzielen und die Lebensdauer eines Hauses zu verlängern. Die Bewohner sind während dieses Prozesses in der Regel nicht anwesend. Eine Sanierung von OP-Sälen in einem Krankenhaus stellt eine wesentlich größere Herausforderung dar: Muss doch der laufende Betrieb aufrecht gehalten und zeitgleich die Sicherheit der Patienten gewährleistet werden.


Vor genau dieser Herausforderung stand auch das  Marienkrankenhaus in Hamburg. Insgesamt 7 OP-Säle sollten saniert werden, zudem standen weitere bau­liche Maßnahmen im Krankenhaus an. Da von der Sanierung auch die technische und IT-seitige Ausstattung der OPs unmittelbar betroffen war, entschied man sich in Hamburg zu einem beschränkten Ausschreibeverfahren, um geeignete Partner für das Projekt zu finden. Unterstützung fand das Marienkrankenhaus unter anderem bei der Rein Medical GmbH. Der Mönchengladbacher Hersteller und Entwickler von Soft- und Hardwarelösungen im Bereich Medical IT lieferte Monitore und PCs  für den Wandeinbau in unterschiedlichen Größen nach Norddeutschland.

Fachkompetenz gefragt

Bereits im Vorfeld der Ausschreibung hatten die Verantwortlichen in Hamburg ihre Projektanforderungen und damit auch die Anforderungen an den möglichen externen Partner klar definiert. „Uns war wichtig, einen Anbieter zu finden, der auf die für den OP benötigte Hardware spezialisiert ist und der Produkte von hoher Qualität liefert“, erläutert Rolf Rathjen, Leiter Medizintechnik im Marienkrankenhaus Hamburg. „Darüber hinaus sollten sich die PCs und die Monitore sehr gut in 
die Wände integrieren lassen – Kabel wollten wir im OP-Saal keinesfalls sehen“, unterstreicht Rolf Rathjen. „Schlussendlich hatte für uns aber auch ein profes­sionelles Zeitmanagement oberste Priorität“, führt der 
Leiter Medizintechnik aus. „Gerade in einem solch umfassenden Sanierungsprozess ist die Einhaltung von Terminen aus unserer Sicht entscheidend für den Erfolg.“


Ende 2015 dann fiel die Wahl auf Rein Medical als Partner für die benötigte Hardware, Anfang des neuen Jahres begann die Sanierung der OP-Säle. Parallel wurde seitens des Krankenhauses eine weitere Firma mit der Lieferung der OP-Integrationssoftware beauftragt – aus Sicht der Rein Medical keine ungewöhnliche Situation. „Wir sind es gewohnt, mit allen unseren Projektpartnern professionell und im Team zusammen zu arbeiten“, so Roland Schleberger, Key Account Manager bei Rein Medical und Projektverantwortlicher. „Daher gab es auch in Hamburg keinerlei Schwierigkeiten, ganz im Gegenteil: Unser vom Krankenhaus für die Lieferung der OP-Integrationssoftware beauftragte Partner hat uns gebeten, ebenso auch die seinerseits benötigte Hardware in Form von 55“ Monitoren für den Wandeinbau  zu liefern“, führt der Projektleiter aus. „Das besondere ist dabei die 4K UHD-Bildgebung: Unsere Operion 3 Monitore sind auch als UHD-Monitore erhältlich und stehen mit verschiedensten Displaydiagonalen zur Verfügung“, erklärt Roland Schleberger. „Wir sind stolz, damit unser erstes Projekt mit einem 4K UHD-Display in Deutschland realisiert zu haben.“

Insgesamt lieferte Rein Medi­­cal für jeden OP-Saal zwei 27“ OPERION Displays mit PC für den Wandeinbau sowie je einen 55“ OPERION Display (4K). Für die Einleitung stellte das Unternehmen zudem jeweils einen 24“ CLINIO PC mit Touchscreen zur Verfügung. Alle Monitore und PCs wurden von den Mitarbeitern des Mönchengladbacher Spezialisten vor Ort montiert, auch für die Schulung der Hamburger Mitarbeiter zeichnet Rein Medical verantwortlich. „Zu jedem Zeitpunkt 
im Projekt konnten wir uns auf unseren Partner verlassen“, freut sich Rolf Rathjen. „Sowohl Abstimmung als auch Lieferung waren aus unserer Sicht perfekt und stets im Zeitplan“, so der Leiter Medizintechnik weiter. Die An­bindung des Krankenhausinformationssystems (KIS) hat das Marienkrankenhaus dann selbst, in Form des Teams rund um den Leiter EDV Norbert Groth, übernommen.


IT in trockenen Tüchern – auch bei widrigen Umständen


Die Sanierung der OP-Säle in Hamburg war keine einfache Aufgabe. Für den Umbau wurden die OPs jeweils außer Betrieb gesetzt, das bedeutet, dass zeitgleich andere Säle vollumfänglich für die laufende Versorgung der Patienten zur Verfügung stehen mussten. Auch wurden die OPs des Marienkrankenhauses entkernt, die Decken abgenommen, eine komplett neue Geschossdecke gebaut – anschließend wurden zwei neue Geschosse aufgesetzt. Klar, dass in einem solchen Mammutprojekt auch schon einmal das ein oder andere schiefgeht. „Wer das Wetter in Deutschland und vor allem auch in Hamburg kennt, weiß, dass wir schon mal „Schietwedder“ haben“, schmunzelt Rolf Rathjen. „Wir hatten daher hier und da mit Wasser zu kämpfen“. Gut also, dass mit Blick auf die IT alles reibungslos lief. „Wir haben uns durch unsere Ansprechpartner bei Rein Medical bestens betreut gefühlt“, zieht Rolf Rathjen ein erstes Fazit zur Zusammenarbeit. „Vor allem die Bildschärfe und die Detailgenauigkeit in der Darstellung der endoskopischen Aufnahmen auf den 4K-Displays haben unsere Mitarbeiter mehr als überzeugt, sodass niemand diese mehr missen möchte“, so der Leiter Medizintechnik weiter.


Einwandfreier Live-Betrieb nach knapp einem Jahr


In Hamburg ist man mit dem Projektverlauf mehr als zufrieden. Seit Ende letzten Jahres laufen die Systeme bereits in vier fertiggestellten OP-Sälen einwandfrei im Live-Betrieb. „Rein Medical hat uns durch die Qualität der PCs und Monitore, aber auch durch die professionelle Durchführung des Projektes überzeugt“, lobt Rolf Rathjen den Partner. „Die Zusammenarbeit, auch mit den anderen von uns beauftragten Dienstleistern, verlief unkompliziert und problemlos“, freut sich der Leiter Medizintechnik. Aktuell läuft am Marienkrankenhaus bereits Bauabschnitt 3: die Sanierung bzw. Fertigstellung der letzten drei OPs. Auch hier übernimmt Rein Medical die IT-seitige Ausstattung, analog zu den bereits sanierten und neu eingerichteten OP-Sälen. „Wir sind froh, dass uns unser Partner auch im dritten und letzten Bauabschnitt zur Seite steht“, so Rolf Rathjen. „Auch in zukünftigen Projekten werden wir sicherlich gerne auf das Fachwissen und auf die Produkte der Rein Medical zurückkommen“, ist sich der Leiter Medizintechnik sicher.